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Buchbesprechung: Organisationen der Sozialwirtschaft

Freie Träger, private Träger, Subsidiarität: All dies sind Begriffe mit denen man konfrontiert wird, wenn man sich mit Organisationen in der Sozialwirtschaft beschäftigt. Gerade für Studenten, aber auch für Quereinsteiger, ist dies manchmal kompliziert. Abhilfe schafft hier das Buch Organisationen der Sozialwirtschaft von Johanna Bödege-Wolf und Klaus Schellberg.

Der Titel ist jetzt in der zweiten aktualisierten Auflage erschienen und gehört zum Studienkurs Management in der Sozialwirtschaft der im Nomos Verlag erscheint. Die neue Auflage nimmt aktuelle Veränderungen bei den Akteuren der Sozialwirtschaft auf und schreibt aktuelle Erkenntnisse zu den Organisatonen fort. Erweiterungen gab es laut Autoren bei den theoretischen Grundlagen zur Analyse von Organisationen, bei der Struktur und Finanzierung der freien Träger und bei der Darstellung der gewerblichen Träger.

Nach einer theoretischen Einführung in das Thema Organisation und Organisationsaufgabe, stellen die Autoren die Systematisierung der Organisationen der sozialen Arbeit in Deutschland vor. Nach einem kurzen Überblick über dieses Themengebiet werden die Öffentlichen Träger, die Wohlfahrtsverbände und die Selbsthilfegruppen, Ehrenamt und Bürgerengagement detaillierter vorgestellt. Am Ende wird in zwei Kapiteln auf die Managementfunktion der Organisation eingegangen, also auf Strukturen von Organisationen, aber auch auf Themen wie den Managementkreislauf und die Organisationsgestaltung.

Bödege-Wolf und Schellberg schaffen es auf den 227 Seiten einen guten Überblick über das Thema Organisationen in der Sozialwirtschaft zu geben. In meiner Zeit als Student war dieses Buch gerade am Anfang sehr gewinnbringend, da man mit ihm einen schnellen Einblick in das manchmal komplizierte Geflecht unterschiedlicher Organisationen im sozialen Bereich bekommt.

Die Autoren schaffe es am Ende, nach dem aufzeigen der theoretischen und praktischen Vielfalt an Organisationen im sozialen Bereich, den Bogen zu spannen zur Einbettung der Organisation ins Management. In diesem Teil geht es um verschiedene Beziehungen zwischen Träger und Dienstleistungsunternehmen und die Organisation des Dienstleistungsbereichs, zum Beispiel Forem der Arbeitsteilung.

Besonders hervorzuheben sind auch die Lernziele die zu Beginn eines jeden Abschnittes genannt werden. Weiterhin findet man auch dort eine Information über weiterführende Literatur, sowie am Ende eines jeden Kapitels Arbeitsaufgaben zur Selbstkontrolle. Damit können sich gerade Studenten der Sozialwirtschaft optimal auf mögliche Prüfungen vorbereiten, aber das Buch auch unabhängig von einer parallelen Vorlesung durcharbeiten.

Insofern ist das Buch jedem Studenten im Bereich Sozialwirtschaft und Sozialmanagement zu empfehlen. Auch Quereinsteiger die eine Aufgabe innerhalb der Sozialwirtschaft aufgenommen haben, finden in diesem Buch wichtige Grundlagen für ihre zukünftige Arbeit und sollten es zur Pflichtlektüre machen.

Organisationen der Sozialwirtschaft von Johanna Bödege-Wolf und Klaus Schellberg ist im Nomos-Verlag erschienen. ISBN: 978-3-8329-5206-8

Johanna Bödege-Wolf ist Professorin an der Hochschule Vechta.

Klaus Schellberg ist Professor an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Unternehmensberater bei xit GmbH forschung.planung.beratung in Nürnberg.

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