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Aktuelles aus der Sozialwirtschaft!

Auf die Marke kommt es an!

(C) pixelio.de / Knipsermann

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Auch wenn das Marketing in sozialen Einrichtungen oft nicht beliebt ist, sollten soziale Dienstleistungsunternehmen dies doch beherzigen. Vor allem im Bereich Markenbildung und -management sollten die Organisationen vermehrt tätig werden, denn dies kann sich auch finanziell im Bereich Fundraising auszahlen.

Der Lehrstuhl für Marketing der Universität Mainz hat die Handlungsmotive von Spendern untersucht. Dabei legten die Forscher 350 Teilnehmern einer Online-Befragung eine Vielzahl von Spenden vor, die sich in der Höhe sowie in der Organisation unterschieden. Jeder Teilnehmer sollte sich für eine konkrete Spende entscheiden.

Die Auswertung dieser Umfrage kam zu interessanten Ergebnissen. So entschieden sich die Teilnehmer vor allem für die geringen Spendensummen. “Man möchte helfen, doch nicht um jeden Preis, da das eigene Budget begrenzt ist. Ab 25 Euro beginnt die Spende wehzutun”, so Frederik Meyer, Mitautor der Studie. Daher sollte man im Fundraising gut überlegen, ob man eine bestimmte Spendenhöhe vom Geldgeber fordert bzw. diese sehr gering anlegen.

Das zweite Ergebnis war, dass die Marke einer Organisation wichtiger ist als der Verwendungszweck der Spende. “Die Organisation dient als Vertrauensanker, ihr Namen muss wie eine Marke für Sicherheit bürgen.”

Daher ist als das Geld, welches man in die Markenbildung investiert, eine gute Investition. Allerdings zeigt diese Studie auch, dass kleine Einrichtungen und Organisationen sich mit dem Fundraising regional begrenzen sollten. Denn dort kann schneller ein Image aufgebaut werden und die potenziellen Spender können schneller angesprochen werden, als wenn man deutschlandweit agiert.

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